Welttag der Straßentiere – Warum unsere Arbeit nicht aufhört
Heute, am 4. April, ist Welttag der Straßentiere. Ein Tag, der weltweit auf das Leid herrenloser Tiere aufmerksam macht. Aber für uns bei der Streunerhilfe Plau ist dieser Tag nicht besonders. Nicht, weil er unwichtig wäre – sondern weil wir das ganze Jahr über sehen, was draußen passiert.
Abgemagerte Katzen, die sich unter Garagen verstecken. Kitten, die viel zu früh ohne Mutter aufwachsen. Tiere mit entzündeten Augen, offenen Wunden, Parasiten. Hier, direkt vor unserer Haustür. In Plau am See, in Goldberg, in Karow, in Alt Schwerin.
Was wir 2025 geschafft haben
Im letzten Jahr haben wir 86 Katzen versorgt, 48 davon kastrieren lassen und 74 erfolgreich in ein neues Zuhause vermittelt. Jede einzelne dieser Geschichten war Arbeit: einfangen, zum Tierarzt bringen, pflegen, aufpäppeln, passende Menschen finden. Ehrenamtlich. Komplett aus Spenden finanziert.
Kastration ist dabei das Wichtigste, was wir tun. Eine einzige unkastrierte Katze kann in wenigen Jahren für hunderte Nachkommen sorgen. Wer das Problem an der Wurzel packen will, muss hier ansetzen.
Warum wir euch brauchen
Futter, Tierarztrechnungen, Kastrationen, Medikamente – all das kostet Geld, das wir nicht haben. Wir sind ein kleiner Verein ohne feste Einnahmen. Jede Spende zählt. Wirklich jede.
So könnt ihr helfen
- Futterspende: Am liebsten Nassfutter – jede Marke, jede Sorte. In unserer Futterspendenbox im Kiebitzmarkt in Malchow oder direkt bei uns.
- Geldspende: Per Überweisung oder PayPal.
- Pflegestelle werden: Ihr habt Platz und Geduld für eine Katze auf Zeit? Meldet euch bei uns.
- Mitglied werden: Mit einem kleinen Jahresbeitrag helft ihr uns, langfristig zu planen.
Straßentiere gibt es nicht nur woanders.
Sie leben hier. Und sie brauchen euch.
Spendenkonto: Streunerhilfe Plau e. V.
IBAN: DE25 1405 2000 1711 0768 30